Kompetenz-Zentrum für Integration
 

Warum ein Kompetenzzentrum Plauen?

Unsere Gesellschaft ist von Zuwanderung und Vielfalt geprägt. Ein Schwerpunkt der Kommunalen Integrationszentren liegt daher darin, Integrationsarbeit als Querschnittsaufgabe auszugestalten, d. h., den Fokus Integration als selbstverständliches Prinzip in die Aufgabengestaltung der Regelsysteme zu etablieren. Hierbei kommen prinzipiell alle Handlungsfelder der kommunalen Integrationsarbeit in Betracht, z.B.  Arbeit, Wirtschaft, Sport, Kultur, Gesundheit.

Warum ein Kompetenz-Zentrum für Integration in Plauen?

Durch unsere zweijährige Arbeit im Bereich der Flüchtlingshilfe, sehen wir die Lücken der Integration.
Die Koordination funktioniert hervorragend und trotzdem braucht man nicht nur Koordination, sondern Menschen die praktisch mit und an den Menschen arbeiten.
Daher streben wir dieses „Kompetenz-Zentrum für Integration“ mit dem Standort Plauen als ein Pilotprojekt für den Freistaat Sachsen an.
Die räumlichen und personellen Voraussetzungen haben wir dafür geschaffen, sodass Integration vor Ort tatsächlich in umfangreichen Maße gelingt.
Integration wird als eine gemeinschaftliche Aufgabe, mit Bildung als wichtigem Schlüsselelement für eine erfolgreiche gesellschaftliche Teilhabe verstanden.

Der Ruf Sachsens hat in den letzten Monaten gelitten. Ein solches Zentrum wäre ein mehr als positives Pilotprojekt, um unseren Ruf zu verbessern. Plauen und das Vogtland braucht Zuwanderung! Das Areal eignet sich hervorragend, um die verschiedenen an unsere Gesellschaft gestellten Aufgaben der Integration zu bewältigen.

Ein Kommunales Integrationszentrum hat vorrangig den Auftrag, durch Koordinierungs-, Beratungs- und Unterstützungsleistungen Einrichtungen des Regelsystems in der Kommune im Hinblick auf die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund zu sensibilisieren und zu qualifizieren.

In Zusammenarbeit mit Landkreis, Stadt, Ausländerbehörde, Vereinen, Kirchen und Organisationen sollen die noch bestehenden Lücken geschlossen werden, aber nicht in die Pflichtaufgaben der jeweils aufgezählten Kooperationspartner eingegriffen werden.

Zentrale Aufgaben eines Kompetenz-Zentrums für Integration

Integration orientiert sich als Querschnittsaufgabe an den Bedürfnissen der Menschen mit Migrationshintergrund in ihren verschiedenen Lebenslagen sowie an den Prinzipien der Interkulturalität, der Mehrsprachigkeit und des Potenzialansatzes.
Den Kommunen und Kreisen kommt daher bei der Integration eine entscheidende Bedeutung zu. Die unterschiedlichen Akteure müssen vor Ort eng zusammenwirken, um das Zusammenleben in Vielfalt erfolgreich zu gestalten.
Die Angebote des Integrationszentrums richten sich an:
– Flüchtlinge und Asylsuchende
– hier lebende Migrant*innen
– sozial Schwache / Randgruppen
– Interessierte Mitbürger*innen
Im Vogtlandkreis leben im Moment ca. 7000 Personen mit Migrationshintergrund für die das Kompetenz- Zentrum als Anlaufpunkt dienen soll.

Dies soll in Verbindung von hauptamtlichen Mitarbeitern gemeinsam mit Ehrenamtlichen aus verschiedenen Flüchtlingsinitiativen umgesetzt werden.
Das Zentrum will außerdem den Bedürftigen „Hilfe zur Selbsthilfe“ ermöglichen.

Dieses Begegnungszentrum soll eine Stätte des friedlichen Miteinanders sowie derAnnäherung und Verständigung der Menschen in Plauen und Umgebung sein. Es wird gemeinsam gelernt, gefeiert, Musik und Sport gemacht. Frauen, Männer, Familien, Kinder und Senioren mit verschiedenen Nationalitäten kommen zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen, sich kennenzulernen oder sich auszutauschen.
Viele dieser Veranstaltungen und Aktivitäten richten sich nicht nur an die regelmäßigen Besucher*Innen unseres Hauses, sondern auch an die Nachbarschaft bzw. andere Interessierte aus dem gesamten Stadtgebiet.
So ergibt sich eine Vielzahl tatsächlicher Begegnungen, wie sie im Alltag nicht immer stattfinden.

Wie kommen wir an die Zielgruppen?

Durch unsere zweijährige Arbeit und der Gründung unseres Vereins „Integration statt Isolation e.V.„ haben wir täglich mit Flüchtlingen und Migranten zu tun.
Wir konnten ein Netzwerk aufbauen und Kooperationspartner für uns gewinnen. Unser Verein betreut bisher circa 500 Menschen mit Migrationshintergrund und ist daher der Zielgruppe Menschen schon bekannt.
Durch unser Büro in der Plauener Innenstadt, unseren Refugee-Garden sowie unsere zweimal wöchentlichen ehrenamtlichen Deutschkurse, haben wir schon jetzt eine enorme Resonanz die stetig wächst.

Fazit:

Integration dauert und ist nicht innerhalb weniger Jahre abgeschlossen.
Die Menschen haben einen Deutsch,- oder Integrationskurs und teilen uns mit, dass es um die Sprache praktisch anzuwenden und mit Einheimischen in Kontakt zu treten, keinerlei festen Ort gibt. Im „Kompetenz-Zentrum für Integration“ wollen wir einen innovativen Ansatz verwenden. Das Konzept sieht vor, dass alle hier lebenden Menschen, gemeinsam den Alltag miteinander gestalten.

Diese in einem Projekt vereinten Bausteine tragen dazu bei, dass die neu nach Deutschland gekommenen Menschen schnell heimisch werden, Kontakte zu Einheimischen schließen, Ängste abbauen, ein eigenständiges Leben führen können und ihnen somit eine echte Integration in die Gesellschaft ermöglicht wird.

Unser großes Anliegen ist es, Menschen die Chance auf eine gute Zukunft geben und dies unter dem Ansatz „Hilfe zur Selbsthilfe“. Wir glauben, dass in Plauen dieses „Kompetenz-Zentrum für Integration“ der ideale Standort ist, um bei der Integration neue Wege zu gehen und davon zu profitieren. Es soll und wird Vorbildcharakter in Sachsen haben, denn Sachsen kann auch anders!

 

 
 
 
 
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